
Holger Stein, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, spricht im Interview mit Raphaela Kirschnick über die aktuelle Situation der Tarifverträge im Friseurhandwerk.
Er erklärt, dass Tarifverträge Einheitlichkeit für Löhne und Arbeitsbedingungen schaffen, die Mindestlohn als Untergrenze gilt und höhere Löhne individuell vereinbart werden können. Der ZV steht dabei in Kontakt mit ver.di und den Landesinnungsverbänden, um Tarifabschlüsse zu ermöglichen, stößt aber auf Personalmangel bei den Sozialpartnern, der Verhandlungen erschwert.
Holger Stein betont: Der Zentralverband ist ein Arbeitgeberverband, arbeitet aber gemeinsam mit ver.di und anderen Partnern an Lösungen für eine zukunftsfähige Tarifpolitik. Bundeseinheitliche Tarifabschlüsse sind aktuell kaum umsetzbar, die Tarifhoheit liegt bei den Ländern. Ziel bleibt: tragbare Kompromisse für die gesamte Branche finden, um Wettbewerbstransparenz und faire Löhne zu sichern.
Das vollständige Interview bei imSalon finden Sie hier!
Bild: Holger Stein | Credit: Peter Fengler

