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ZDH-Umfrage „Verbreitung von Zahlungsmethoden im Handwerk“

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Zum aktuellen Nutzungsverhalten und den bevorzugten Zahlungsmitteln im Handwerk liegen bislang nur wenige belastbare Daten vor. Um diese Lücke zu schließen, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine Befragung zur Nutzung und Verbreitung verschiedener Zahlungsmethoden im Handwerk durchgeführt. Die zentralen Ergebnisse der Befragung:

Der überwiegende Teil der Handwerksbetriebe bietet zusätzlich zu Barzahlung auch Kartenzahlungen und digitale Bezahlverfahren an. Es verzichten allerdings noch immer 12 Prozent der Betriebe auf alternative Zahlungsmethoden zur Barzahlung. 8 Prozent der Betriebe betrachten die Kosten der Bargeldabwicklung als zu hoch, während 15 Prozent den damit verbundenen administrativen Aufwand als unverhältnismäßig einschätzen. Die durchschnittlichen Gebühren für die Ein- und Auszahlung von Bargeld belaufen sich auf rund 1,1 Prozent des Transaktionsumsatzes. Die Einzahlung von Bargeld sowie die Beschaffung von Wechselgeld beanspruchen im Schnitt fast eine Stunde pro Woche. Mehr als die Hälfte der Betriebe bewertet die Anbieterkosten für Karten- und digitale Zahlverfahren als zu hoch. Die Transaktionsgebühren digitaler Bezahlverfahren betragen für die Handwerksbetriebe im Durchschnitt 1,7 Prozent des Transaktionsbetrages. Die Gutschrift auf dem Geschäftskonto erfolgt im Mittel nach 2,3 Tagen.

Bild: freepik