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Zentralverband bezieht Stellung zur Zukunft der geringfügigen Beschäftigung

Die politische Diskussion über die Zukunft der geringfügigen Beschäftigung (Minijobs) gewinnt an Bedeutung. Vor dem Hintergrund der Reformempfehlungen der Alterssicherungskommission hat der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht.

Der Zentralverband unterstützt das Ziel, die soziale Absicherung von Beschäftigten zu stärken und die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme langfristig tragfähig auszugestalten. Eine Abschaffung oder faktische Entwertung der geringfügigen Beschäftigung wird jedoch entschieden abgelehnt. Für das Friseurhandwerk sind Minijobs ein unverzichtbarer Bestandteil einer flexiblen Personalplanung – rund jede fünfte beschäftigte Person in der Branche arbeitet in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis.

Aus Sicht des Zentralverbands würden eine Abschaffung oder weitreichende Einschränkungen bei Minijobs die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe verschärfen, den Fachkräftemangel weiter verstärken und das Risiko von Schwarzarbeit erhöhen. Reformen sollten deshalb darauf abzielen, den Übergang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu erleichtern, ohne ein bewährtes Beschäftigungsmodell für Betriebe und Beschäftigte zu gefährden.

Die ausführliche Stellungnahme des Zentralverbands erhalten unsere Mitgliedsbetriebe separat.